Mit einem Neologismus in den Tag starten, untermalt von schönen Erinnerungen und herzzerreißender Musik. Das Drehbuch umschreiben, so viel gesagtes ungesagt machen und so viel ungetanes geschehen machen. Die richtigen Worte finden. Fast richtige Worte sind noch viel schlimmer als falsche, können noch viel mehr zerstören und denn Sinn so verbiegen, dass er unerkennbar bleibt. Wie schwierig es ist den Dingen und Gefühlen Sprache zu verleihen, die völlig verletzlich irgendwo darauf warten Ausdruck zu erlangen und sich dabei beständig wandeln! Im Irgendwo sollen sie noch wachsen und vielleicht werden sie eines Tages greifbarer, lassen sich besser anfassen und formulieren.
Bewunderung ist schön, gegenseitige besonders, aber warum bewundert werden für etwas, was man nicht kann. Beschämend. Einige klärende Worte werden wohl ihren Weg finden müssen und ein kleinwenig desillusionieren. Werde dabei bangen und hoffen, dass sie den Zauber nicht nehmen. Besser jetzt als später.
Verfasst von Freederike 
